Agentur der Zukunft? – Ist das Wort Agentur Teil des Problems?

Dezember 13th, 2012 by Wilhelm Herrmann

Agentur der Zukunft?

( Der folgende Text stammt aus der Studie „Agenturen der Zukunft“)

„Agenturen, die es verpassen, sich hier klar zu positionieren, werden es deutlich schwerer haben, frei nach dem Motto: Wer offen für alles ist, kann nicht ganz dicht sein. Bei all dieser Spezialisierung, die von Kundenseite gewünscht wird, entsteht jedoch ein neuer Bedarf, die verschiedenen Dienstleister zusammenzuführen und zu koordinieren. Das Konzept der Leadagentur greift hier jedoch zu kurz. Notwendig wären reine Agenturen, die sich nur um die Steuerung kümmerten. Aber dafür sind die Auftraggeber noch nicht bereit. Hier weiter lesen.. »

Kurzarbeit ist Gift für unser Team

Dezember 5th, 2012 by Wilhelm Herrmann

„Die Zahlung des Kurzarbeitergeldes wird von 6 auf 12 Monaten ausgedehnt.“

Das geht gerade – 05.12.12, 18:00h – über die Sender. Es wird zwar noch nicht ganz ehrlich ausgesprochen. Aber es ist doch klar:

Das Jahr 2013 wird wirtschaftlich eine Herausforderung.

Agenturen werden erleben, dass die Unternehmen zunächst an den Budgets für Kommunikationsleistungen zu streichen versuchen.

Grund zur Panik?

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„Das Produkt des Kreativen ist – gute Kreation. Und das des Agenturinhabers?“

November 27th, 2012 by Wilhelm Herrmann

Das ist schon vertrackt.
Da gründet einer seine eigene Agentur – als Kreativer. Weil er sich zutraut, es besser zu machen als andere. Das klappt. Er hat Erfolg. Sammelt Mitarbeiter um sich. Er steckt mittendrin in der kreativen Arbeit.
Und dann kommen immer mehr Aufgaben auf ich zu, die ihm gar nicht so liegen. Für die er auch nicht ausgebildet ist. Das ganze Kaufmännische z.B.. Mitarbeiterführung. Organisation. Prozesse. IT.

Ehe sich so ein Agenturmensch es sich versieht, hat er mehr Aufgaben als Manager, als als Kreativer.

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„Was hat der Controller mit der Profitabilität Ihrer Agentur zu tun? NIX!…“

Oktober 17th, 2012 by Wilhelm Herrmann

„Herr Herrmann, stimmen Ihre Zahlen? … Wieso sind die Reisekosten so hoch?“

Wenn es in der Agentur gut lief, interessierte sich kein Mensch für die Zahlen, die ich als kaufmännischer Leiter in der Agentur lieferte. Wenn es eng wurde, drehte sich der Wind: Dann waren es MEINE Zahlen.

Die Frage meinte nicht, ob ich vielleicht irgendwelche Buchungsfehler in der GuV hatte. Sondern mir wurde die Verantwortung dafür gegeben, wenn Rohertrag zu gering und Kosten zu hoch waren. So konnte es passieren, dass im gleichen Moment, in dem mich mein kaufmännischer Geschäftsführer nach den hohen Reisekosten fragte, der CEO den Kopf durch die Tür steckte und in den Raum rief: „Ich bin wieder da.“ Er kam gerade aus Biarritz von einer ausgedehnten Reise mit Freunden zurück. Nicht er, Nein, ich wurde nach den Reisekosten gefragt.

So. Genug der GF-Schelte.

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„Ich will für meine Agentur weniger Wettbewerb.“

September 17th, 2012 by Wilhelm Herrmann

„Ich will für meine Agentur weniger Wettbewerb.“

So fasste in der vergangenen Woche beim Start von agenturexcellence© ein Agenturinhaber seine Ziele für dieses Programm zusammen.

Sechs Agenturen sind in diesem Durchgang beteiligt. Eine gelungene Zusammensetzung von klassischen B2B-Werbe- Onlineagenturen und einer Eventagentur.

Gemeinsam ist diesen Agentur, die langjährige Markterfahrung, die Höhen und Tiefen kennt.

Und diese Agenturen zeichnet aus: Sie befinden sich alle in einer Umbruchsituation. Hier weiter lesen.. »

„TV-Werbung? Da trauen wir uns nicht ran!”

August 22nd, 2012 by Wilhelm Herrmann

Das höre ich häufig, wenn ich mit Agenturinhabern auf TV-Werbung als Agenturleistung inhabergeführter Kommunikationsagenturen zu sprechen komme. Da ist herauszuhören, dass Agenturen TV-Werbung für zu komplex und unerreichbar halten.

Die Bedenken, warum eine kleine oder mittlere Agentur diese Leistungen nicht nicht erbringen kann, lauten dann im Einzelnen:

  • Uns fehlt die Kompetenz – von der Konzeption bis zur Produktion
  • Wir haben das Knowhow für die zielgruppengerechte Mediaplanung nicht.

“Das ist nichts für unsere (mittelständischen) Kunden.”

Hier schlägt der Glamour und Starkult zu, den TV-Spots umgeben. Dabei sind sowohl von der Produktion bis zur punktgenauen Ausstrahlung die Möglichkeiten auch für Mittelständler und auch in der B2B-Kommunikation differenzierter und optimaler als je zuvor.

Kurz:

Meist ist es unbegründete Berührungsangst vor diesem bewegenden  Kommunikationsmedium.

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Was ist, wenn der Kunde uns abwatscht?

Juni 21st, 2012 by Wilhelm Herrmann

Wenn der Kunde Sie abwatscht …

… ist das zunächst einmal unangenehm. Aber keine Sorge. In den Kundenbefragungen, die HERRMANNCONSULTING seit 2003 bei mehreren hundert Agenturkunden durchgeführt hat, waren 95% der Zufriedenheitswerte gut bis sehr gut. Das ist eigentlich sogar langweilig. Negative Kritik nämlich ist eine Botschaft, die Ansatzpunkte für Dialog ergeben.

„Können wir mit dem Feedback leben?“

Das fragte uns ein Agenturinhaber, bevor er sich entschied, an der letzten Kundenbefragung von HERRMANNCONSULTING teilzunehmen. Unsere Antwort war:

„Ja! Sie leben ja bereits damit. Nur kennen Sie es nicht.“

Und das ist der wichtigste Nutzen der Kundenbefragung 2012, die HERRMANNCONSULTING in diesem Jahr wieder mit als Medienpartner durchführt:

  • Ihre Agentur tritt in einen strukturierten Dialog mit Ihren Kunden. Sie verbessern die Zusammenarbeit mit dem Kunden.
  • platzieren Leistungen besser und können die Rolle der Agentur als Erfolgspartner ausbauen.
  • identifizieren Ansatzpunkte für Innovation und neue Leistungsangebote.

Professionelle Kundenbefragungen in inhabergeführten Kommunikationsagenturen

Seit 8 Jahren führt HERRMANNCONSULTING als Beratungsspezialist für inhabergeführte Agenturen Befragungen zur Kundenanforderungen und Kundenzufriedenheit bei deren Kunden durch. Ab 16. Juli 2012 läuft die Kundenbefragung 2012 in Zusammenarbeit mit

>> Mehr Informationen zur aktuellen Kundenbefragung und zur Anmeldung

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Klassische PR-Agentur: Auslaufmodell oder Leadagentur der Zukunft?

Mai 21st, 2012 by Wilhelm Herrmann

„Die Grenzen zwischen den früheren Kommunikationsdiszplinen fallen.“

„Wir sind schon lange keine klassische PR-Agentur mehr.“

„Vergütetes Projektmanagement funktioniert bei uns nicht. Wir arbeiten an Inhalten. Wir leben von Medienkontakten. Dafür berechnen wir Retainer.“

3 Aussagen aus PR-Agenturen, die ausdrücken, wie sich die Veränderungen in der Welt der Kommunikationsagenturen auch auf diesen Typ von Agenturen auswirken.

Dabei zeigen sich spezifische Chancen und Risiken für diesen Typ von Agenturen. Hier weiter lesen.. »

Agenturwachstum? Notwendigkeit oder einfach nur Ehrgeiz?

März 4th, 2012 by Wilhelm Herrmann

„Wir wollen gar nicht wachsen.“

Sehr häufig taucht diese Aussage im 360-Grad-Agenturcheck auf, mit dem inhabergeführte Agenturen in das Seminar- und Beratungsprogramm agenturexcellence einsteigen. Im ersten Teil stellen wir die Frage, welchen Rang, welche Mitarbeiterzahl und welchen Rohertrag die betreffende Agentur in den kommenden 5 Jahren erreichen will. Bei den betreffenden Agenturen handelt es sich oft um Agenturen in einer Größenordnung von 5 bis 12 Mitarbeitern und dann mit möglicherweise 2 oder gar 3 geschäftsführenden Gesellschaftern.

„Wir können nicht wachsen, Herr Herrmann. Seit Jahren bleiben wir in der gleichen Größenordnung.“

Das schildern Agenturinhaber ebenso häufig. In diesen Agenturen kreist das Agenturteam um das „Zentralgestirn“ Agenturinhaber. Die Größenordnung liegt bei 3 bis 8 Mitarbeitern. Der Kundenkontakt läuft über den Inhaber. Das ganze Team ist oft auf Zuarbeit zum Chef ausgerichtet. Prozesse sind nicht definiert. Die Abläufe sind aus Erfahrung entstanden und erfolgen oft „auf Zuruf“. Meist ist die Profitabilität dieser Agenturen nicht gut. Oder deutlicher ausgedrückt: Der evt. erzielte Gewinn ist Ergebnis der Selbstausbeutung der Chefs.

Beide Szenarien verweisen auf ein zentrales Thema der Unternehmensentwicklung inhabergeführter Agenturen:

Agenturwachstum – Notwendigkeit oder nur etwas für Ehrgeizige? Hier weiter lesen.. »

Die klassische Werbeagentur ist tot.

Januar 30th, 2012 by Wilhelm Herrmann
  • „Die klassische Werbeagentur ist tot.“

  • „Wir werden in Zukunft Unternehmensberater in Sachen Kommunikation sein.“

  • „Das beste Geld verdienen wir immer noch mit DTP und Reinzeichnung“

  • „Online-Agenturen, die heute noch an Seitenprogrammierung verdienen, haben in ein paar Jahren ausgedient.“

Alles Originalzitate aus der Agentur-Beratung und Seminaren von HERRMANNCONSULTING.

Sie widersprechen sich. Hier weiter lesen.. »

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